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Warten und Schweigen
Getan, was ich konnte,
und anderes auch.
Durchschwommen die Erde,
geflogen durchs Meer
durch Winde gewatet
und Feuer gehaucht.
Jetzt ist es so weit.
Jetzt kann ich nicht mehr.
Die Lungen, sie brennen,
die Beine sind lahm,
die Arme: gebrochen.
Und ich bin es auch.
Ich kann nur noch warten
und schweigen.
Warten auf Sturm,
auf die Posaunen,
warten auf Gott.
Die Zeichen sprechen
von Gas, Explosion,
vom Retrovirus, von Mutation
und sie sprechen noch mehr.
Mein Gott, wer war das,
der Bund ist gebrochen.
Aufrechter Gang?
Ich komm nur noch gekrochen.
Warum dieses Leiden,
diese schreiende Pein,
Du weißt doch -
ich war immer nur Dein.
Ich kann nichts mehr tun.
Nur noch warten und schweigen.
Warten auf Sturm,
auf die Posaunen,
auf das Ende der Not.
Mein Gott, wo bist Du,
ich komm angekrochen.
Mein Gott, richte mich!
Richte mich endlich -
Richte mich auf.
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